Montag, 22. Dezember 2014

Politischer Baukasten

A democracy even at its best cannot be better than its demos. T. Mann
Der Kölner Bürger Rolf Brackmann hat jüngst mit seinem Politischen Baukasten ein persönliches Projekt politischer Publizistik abgeschlossen. Das gut 100-seitige Werk enthält neben dem Versuch einer Einordnung der aktuellen Finanzkrise insbesondere Vorschläge zur Weiterentwicklung der Demokratie in Deutschland.
Mit diesem - auf Erweiterung durch und Diskussion seitens anderer engagierter Bürger angelegten - Baukasten wird ein politisches Programm umrissen, das sich von den Konzepten der Parteienpolitik abgrenzen möchte. Rolf Brackmann schreibt konzeptionell zur Abgrenzung von beiderlei Programm-Arbeit:
[Den] Parteiprogramm-Nachteilen soll mein politischer Baukasten als Ideen-Baukasten gegenübergestellt werden. Er soll auch Elemente vertragen, die noch keine festen Ziele, sondern noch in der Diskussion sind. Der Ideen-Baukasten soll nach der Veröffentlichung meines Baukastens durch weitere Elemente und Baukästen von anderen Autoren ergänzt werden können. Die Baukästen könnten vielleicht einmal eine große Anzahl von politischen Anregungen systematisieren und strukturieren und damit ihre Realisierung erleichtern.
Individuell entstandene Baukästen wie meiner haben den Nachteil, dass sie auf den Lebenserfahrungen einzelner beruhen und somit auch untypische Elemente enthalten können. Um das auszugleichen, ist eine Baukastenstruktur wichtig, die es erleichtert, Elemente wegzulassen und weitere hinzuzufügen [zuletzt: 22.12.2014].

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