Donnerstag, 28. August 2014

Für Pilz-Forscher

Am 28. September 1879 wurde ich Gustav Martin Erich Pilz, als Sohn des Kreissparkassenrendanten Emil Pilz in Beeskow a. Spree geboren. Ich wurde in der evangelischen Religion erzogen und besuchte die Knabenmittelschule meiner Vaterstadt. Von Ostern 1891 besuchte ich das Joachimsthal'sche Gymnasium in Berlin und vom Oktober 1898 das Gymnasium in Fürstenwalde. Im März 1901 bestand ich das Abiturientenexamen. Vom 1. April 1901 ab diente ich beim 2. Garderegiment zu Fuß in Berlin mein Jahr ab. Sodann studierte ich auf den Universitäten München, Halle und Greifswald Jura und bestand am 29. November 1905 die erste juristische Prüfung vor dem Oberlandesgericht in Stettin. Am 22 . Dezember 1905 wurde ich zum Referendar ernannt. Ich war mehrere Jahre als Gerichtsreferendar beschäftigt und trat sodann beim Magistrat in Spandau zur informatorischen Beschäftigung ein. Mit Ausbruch des Krieges zog ich ins Feld und erwarb Anfang Oktober 1914 das Eiserne Kreuz. Infolge einer schweren Venenerkrankung im linken Unterschenkel im Schützengraben konnte ich von 1915 ab nur noch Garnisondienst verrichten, den ich als Hauptmann d. R. in den Garnisonen Neustettin und Stettin abgeleistet habe. Seit Anfang 1919 bin ich wieder beim Magistrat in Spandau beschäftigt und seit dem September 1920 als Oberstadtsekretär angestellt. Seit dem 15.10.1918 bin ich verheiratet. Am 30.4.1921 habe ich das Rigorosum vor der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät bestanden.
cf: Die zivilrechtliche Haftung der preußischen Gemeinden für Vermögensschäden nach dem Tumultschadensgesetz vom 12.5.1920 bei Wahrung der Fristen des § 5 des preußischen Tumultschadensgesetzes vom 11.3.1950. 

Keine Kommentare: