Donnerstag, 28. Juni 2012

Haustürgeschäfte? Wir doch nicht!


Unseriös, mal anders.

Mutmaßliche RWE-Vertragsverkäufer an meiner Wohnungstür. Fragen, ob sie mal die Verträge einsehen könnten etc. Nach der Aussage, dass ich grundsätzlich keine Haustürgeschäfte abschlösse: „Ne, machen wir auch nicht.“ (Innerer Monolog: 'Schwachsinn, Junge - was tust du denn gerade?'). Gesprächsende von Seiten des Stromverkäufers: „Das wird mir hier zu unseriös.“

Letzteres finde ich amüsant. Ich beobachte das ja immer wieder gerne, wenn die Leute Parolen aus vorausgegangenen Gesprächen aufschnappen (die Unseriosität wird meinem Gegenüber wohl kürzlich jemand vorgehalten haben) und dann unpassend für sich in Gebrauch nehmen. Das  Amüsemang geht dem Ärger über die ziemlich penetrante und betrugsnahe Verkäufermasche vor, bei der quasi hoheitliche Zwänge zum Vertragswechsel vorgegaukelt werden.

Hätte ich nicht noch vom Zahnarzt einen hängenden Mundwinkel, wäre mir vielleicht noch eingefallen:  „Unseriös? Ich!? - Da haben Sie ja mal klar erkannt, wen Sie vor sich haben!
Aber aus dem Alter, mich über einen Mangel an Schlagfertigkeit zu ärgern, bin ich glücklicherweise heraus.

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