Montag, 2. April 2012

Metaphernpeinlichkeit

x forderte y auf, sich schützend vor z zu stellen.
Diesen Satz hört man aktuell in den Nachrichten. Ob sich auch die Kollegen vom Printbereich diese Peinlichkeit leisten, wenn
z für die von der Schweiz zur Haft befohlenen deutschen Steuerfahnder steht,
x für einen SPD-Politiker, dessen Name mir vor lauter Metaphernverwegenheit gleich wieder entfallen ist und
y für den „Richelieu im Rollstuhl“, Bundesfinanzminister Schäuble, steht, der sich leibhaftig jedenfalls vor niemanden mehr stellen wird?
Oder ob man beim Schreiben vorsichtiger ist?
Unsinn und unglückliche Metaphern lassen sich leichter senden als schreiben.

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