Mittwoch, 7. März 2012

Wilhelm Grobben

Oben im Bild sehen Sie eine Doppelseite aus Wilhelm Grobbens Mundartdichtungsbüchlein „En Stöckske Hert“, das 1940 im „ Völkischer Verlag G.m.b.H. Düsseldorf“ erschien.

Warum ich mir das in den Bibliothekskorb der Universitäts- und Stadtbibliothek gelegt hatte, weiß ich nicht mehr. Das Gedicht über das „Soldatejrav“ scheint mir noch am ehesten in jene Zeit passend zu sein. Richtig durchgequält durch die - in diesem Fall für meinen Geschmack leseunfreundliche - Frakturschrift, die durch die anti-intuitive Verwendung in der Transkription des Niederrheinischen zusätzlich hinderlich wirkt, richtig durchgequält habe ich mich nicht, aber der erste Eindruck ist: Größtenteils ist das harmlos, bieder und auch mit geringem Anspruch nichts dabei, was auch nur minimal anrühren könnte.

Das geflügelte Wort vom Gedichteschreiben oder Baumbesprechen, das in verbrecherischen Zeiten zum Verbrechen werde, man kann es darauf anwenden oder es ein Bewenden haben lassen.


Lechts und Rinks:


Martin Rath









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