Freitag, 30. März 2012

Vaterfreude

Mit ungläubigen Augen lese ich in der FAZ von heute (Seite 29) über einen Vorgang aus der Wunderwelt der Biologie, der mir bislang entgangen war und mangels Interesse wohl auch geblieben wäre, läse man von ihm nicht im Frankfurter Haupt- und Staatsaktionsblatt. Zu lesen war dort:
„Jetzt, da Sigmar Gabriel bald Vater wird, dachten sich ein paar Frauen, es sei höchste Zeit, dem SPD-Mann einige Fragen bezüglich seines Verständnisses der Papa-Rolle zu stellen, denn schließlich wird dem Kind der Bundestagswahlkampf folgen, und so ein Bundestagswahlkampf ist eine anstrengende Sache, die man nicht unterschätzen sollte.“ (Fettung von mir)
Ich muss gestehen, dass mir der alte Herrenwitz über Queen Victoria und Prinz Albert als erstes durch den Kopf ging, ihn werde ich hier aber nicht wiederholen, auch wenn er im Falle Gabriels mit umgekehrtem Geschlechtervorzeichen funktioniert.
Zitieren möchte ich nur den von Matthias Beltz stammenden Satz über Rudolf Scharpings ebenso spätes wie öffentlich in Szene gesetztes Liebesglück: „Frauen gibt es.“

Keine Kommentare: