Sonntag, 11. März 2012

Lahusen, ulkige Bezüge

Dass die Aufnahme eines Buches von Benjamin Lahusen, der im Nebenberuf deutsche Plagiatsmärkte umpflügte, in eine Amazon-Wunschliste zu einem ulkigen Anschaffungsvorschlag führte, der Überlegungen zur Fruchtbarkeit deutscher Jungakademiker provozierte, habe ich in einem anderen Posting schon vermerkt.

Gestern begegnete mir in Ross Thomas' „Am Rand der Welt“ ein ziemlich windiger „Graf Lahusen“, der auf den Philippinen der Marcos- und Kurz-nach-Marcos-Ära raffinierte Geschäfte macht.

Hauptsache, es ist kein fränkischer Freiherr. Ross Thomas, der länger in Deutschland arbeitete, wusste offenbar, was er vom deutschen Adel halten soll.

+++ Nachtrag 16.03.2012 +++

Als Nebenfigur taucht Graf Lahusen auch in Ross Thomas „Voodoo, Ltd.“ auf. Er hat sich vergeblich um seine Güter im vormaligen Mitteldeutschland bemüht, wo ihm die Ureinwohner einen Buckel zum Rutschen wiesen. Weil ich bei Thomas bisher noch keine Crossover-Besetzungen entdeckt habe, wird es damit wohl auch mit dem Grafen sein Bewenden haben.



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