Dienstag, 10. Januar 2012

Schwärzeste Pädagogik in Schwäbisch Gmünd

Studentinnen und Studenten der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd haben sich mit der Frage befasst, ob die Todesstrafe eine abschreckende Wirkung entfaltet. Das ist lobenswert. Der Informationsdienst Wissenschaft hat darüber berichtet.

Mir liegt natürlich die angedeutete Frage auf der Zunge, bösartig wie ein unausgeschlafener Leser am Morgen: Ist es wirklich wieder soweit in Deutschland, dass sich Nachwuchspädagogen mit der Wirksamkeit der Schwarzen Pädagogik befassen? Kaum ist die Rutschky unter der Erde, geht dieser Spaß wieder los? Und dann noch mit der schwärzesten Form der Schwarzen Pädagogik - der nur noch von braven US-Christenmenschen und chinesischen Kommunisten in ihrer Wirksamkeit unangefochten praktizierten, der Todesstrafe?

(Das war ironisch gemeint und wird weder der Haltung noch den Ergebnissen der Studien aus Schwäbisch Gmünd gerecht. Ich weiß. I-r-o-n-i-e. Ich betone das noch einmal. Vielleicht liest hier ja ein Pädagoge mit - und diese Berufsgruppe zeigt oft nicht nur in der Ausbildung Verständnisprobleme, wenn Ironie auftritt.)


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