Mittwoch, 18. Januar 2012

Deutschlandradio, noch ganz bei Trost?

Wie schräg ist denn das?

Im heutigen Kalenderblatt, dem historischen Feuilleton des so hervorragenden Radiosenders, heißt es, ein rumänischer Doktorand habe vor 125 Jahren erstmals Amphetamin synthetisiert - an einer Hochschule namens „Humboldt-Universität“. Dass diese Berliner Hochschule bis 1946 nach dem preußischen König Friedrich Wilhelm benannt war, weiß man eigentlich - oder, Martin Winkelheide? Ergibt ein solcher Anachronismus irgendeinen Sinn, außer dem, dass man die Hörer für komplett verblödet hält?

Den Blutdruck treibt auch noch die Musikauswahl hoch. Seit Beginn des Tagesprogramms bringt man ein Plastikpopstück nach dem anderen. Das hat teilweise WDR-2-Niveau, also beinah unterste Schublade.

Wenn das so weitergeht, findet heute eine jahrelange Liebesgeschichte ihr Ende.


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