Mittwoch, 7. Dezember 2011

Bekommen Plagiats-Decouvierer vermehrt Kinder?



Dieser Tage setzte ich auf einen Amazon-Wunschzettel, genauer gesagt auf diesen


einen Titel von Benjamin Lahusen, genauer gesagt:
„Rechtspositivismus und juristische Methode: Betrachtungen aus dem Alltag einer Vernunftehe“
Lahusen hatte sich vor einigen Jahren dem Werk des Berliner Gelehrten Schwintowski angenommen (PDF), ein hübscher Vorgang, der wohl dermaleinst zur Vorgeschichte der Guttenberg-Affäre gezählt werden wird, was - wenn man die Antiplagiatsarbeit von Kritischer Justiz, Rechtshistorischem Journal, Rechtsgeschichte und myops kennt - nicht ganz fair ist.

Um aber zur Pointe zu kommen: Amazon schlägt mir, weil ich Lahusens „Rechtspositivismus“ auf den Wunschzettel gesetzt habe, den folgenden Titel vor:
was man entweder als Hinweis auf die Familiengründungspraxis redlicher Nachwuchsakademiker werten könnte oder als Beleg dafür, dass die letzteren ganz besonders aufgeweckten Nachwuchs in die Welt setzen.

Bei vergleichsweise exklusiven Werken kann die elektronische Welt verdammt indiskret werden. 


 


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