Mittwoch, 30. November 2011

Pharaonenschnodder

Wer einen - selbst für SPIEGEL-Verhältnisse - außergewöhnlich schnoddrig geschriebenen Artikel lesen möchte, greife zu „Götterdämmerung am Nil“ in der Ausgabe von vorgestern (online jetzt hier).

An sich böte die Rekonstruktion des genetischen Stammbaums der pharaonischen Herrscherfamilie Ägyptens eine spannende Geschichte. Aber von „inniger Geschwisterliebe“ zu lesen, wo es womöglich um sakral begründeten, weil tabubrechenden Inzest ging oder von Luxusbetten, die im Kontrast standen zu den Fellen, auf denen der Rest der Menschheit „pennte“ - das ist sprachlich so hingerotzt, dass einem das Interesse vergehen kann.

Besten Dank, Matthias Schulz (oder sarkastischen Dank an die hineinrotzende Redaktion), so kann man sich einen Text wirklich zerstören. Nach dem „pennen“ habe ich das jedenfalls nicht mehr weitergelesen.


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