Donnerstag, 3. November 2011

Gerd Roellecke verstorben

Heute las ich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die Todesanzeige, im Feuilleton dann den Nachruf von Patrick Bahners auf den Mannheimer Professor Gerd Roellecke.
Im Jahr 2001 habe ich ihn persönlich kennenlernen dürfen. Wir unterhielten uns über einen etwas klandestinen Richter am Bundesverfassungsgericht - aus den 1970er-Jahren -, er war - glaube ich - etwas überrascht, dass jemand diesen Blick auf die Karlsruher Anstalt hatte.

Es ist merkwürdig. Ohne vom Tod Roelleckes zu wissen, bestellte ich vorgestern erst in der hiesigen Universitätsbibliothek ein Buch seiner Tochter, das ich für ein juristisches Feuilleton verwenden möchte. Das lag mir schon länger im Hirn, jetzt erst kam der kurze Ruck: Es wird Zeit, es zu ordern.

Herr Roellecke sprach damals auch von einer seiner Töchter. In einem Rechtshistorischen Journal schrieb er einen öffentlichen Brief an eines seiner Enkelkinder. Als ob es ein Gran mehr Verbundenheit brächte, denke ich heute an beides und werde das Andenken bewahren.




Keine Kommentare: