Montag, 29. August 2011

Neologismus: Bleiwüstling

Weil es, dem Suchmaschinenanschein nach, noch niemandem in den Sinn gekommen ist, melde ich hiermit Priorität für das Wort an:

Bleiwüstling
Ein Bleiwüstling, das ist jemand, dem z.B. die Wochenzeitung DIE ZEIT gefiel - so lange sie nur als Bleiwüste erschien, nicht weißräumig wie heute. Als Bleiwüstling kann ich sogar bei Online-Texten den eigenen Schreibfluss nicht halten.

Was soll's. Dem Bleiwüstling ist der Schreibluss lieber als jeder andere Ausfluss.

Martin Rath

Nachtrag 27. September 2011:
Nicht zu meinen Lieblingswörtern zählt, weil man ja mal Bankkaufmann gelernt hat, natürlich: "verantwortungslose Kreditteufel".
Wer sich wegen dieser Wendung hierher verirrt, wird mit dem hübschen Wort Bleiwüstling kontaminiert und verschwendet also keinesfalls seine Zeit.

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