Dienstag, 9. August 2011

Gejammer nach vollzogener Perversion

Sind fünf Monate ein kurzer Zeitraum? Stellen wir uns vor, wir gingen fünf Monate lang einer bezahlten Tätigkeit nach - vermutlich für wenig Geld, aber mit der Aussicht, „mal was mit Medien“ im Lebenslauf stehen zu haben.

Fünf Monate, von denen ein mental auch nur halbwegs intakter Mensch schon vorab wissen kann, dass sie mit der Entwürdigung anderer Menschen verbunden sein werden.

Darüber darf man dann, von mir aus, gern hinterher im privaten Kreis jammern. Aber dass die Süddeutsche, namentlich Christin Müller, hier mitjammert, ist etwas lächerlich. Wer bei einem solchen Job nicht spätestens nach einer Woche mit aktivem Brechreiz raus ist, sollte gute Gründe haben. Wenn die nicht mit im Artikel auftauchen, hat die Journalistin ihre Arbeit nicht gemacht - oder es gibt kein Recht zu jammern.

Fünf Monate! Um Gottes Willen! Und immer noch ein Opfer.

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