Montag, 4. Juli 2011

Warum ich ein Fan evidenzbasierter Medizin bin


Gleich nochmal SPIEGEL von heute, das soll es dann aber auch gewesen sein. Wer mich kennt, weiß vielleicht auch, dass ich esoterisch verbandelte Medizin grundsätzlich ablehne („grundsätzlich“ ist mehr preußisch-prinzipiell als rheinisch-kasuistisch zu verstehen).

Wenn ich - trotz der etwas eingedämmten Praxis des Nachrichtenmagazins, seine Leserbriefschreiber vorzuführen - in einer positiven Stimme zum PID-Essay von Bernhard Schlink lese
„...Diese für die Eltern so mühevolle Methode dient primär der Vermeidung von Krankheiten – und selbst wenn in ferner Zukunft alle Menschen Gesundheit, blaue Augen und einen IQ von 139 hätten, es wäre akzeptabel! ...“

fürchte ich mich zwar
nicht vor einem Esoteriker im weißen Kittel, frage mich aber doch, wie ein Konzept, das stets für die Gesamtbevölkerung 100 Punkte als Mittelwert vergibt, eine Bevölkerung mit einem Schnitt von 139 Punkten zulassen soll.

Bestimmt ist Herr Doktor Wiehmeyer, Regensburg, im Übrigen ein ganz hervorragender Arzt. Beim IQ-Konzept hat es aber ein bisschen gehapert.

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