Sonntag, 24. Juli 2011

SPIEGEL-Autor bei Winehouse-Nachruf bekifft?

Selbst im Garten des Edelbarden William Shakespeare fanden sich Restspuren von Kokain und Halluzinogenen.
Marc Pitzke schreibt auf SPIEGEL ONLINE über den Tod von Amy Winehouse. Abgesehen vom üblichen Schwachsinn - ach, was hängen doch Kreativität und Suchterkrankung zusammen // wer es glaubt, wird zwar nicht selig, guckt aber öfter glasig - bietet sein Artikel noch dieses hübsche Fundstück, oben zitiert, aus der Rappelkiste des historisch wohl komplett frei Erfundenen.

Schaut man über den SPIEGEL-Jargon, der an die Tage des rührigen Rudi Augstein erinnert („Edelbarde“), freundlich hinweg, bleiben noch genügend adrenalintreibende Befunde in kurzen Worten zu bewundern:

1) Wir wissen sicher, wo der Garten eines Dichters namens William Shakespeare lag.
2) In diesem Garten fanden sich Kokainspuren. (Ob Master William ein Gärtlein in den Anden hatte?)
3) Das Zeug lässt sich nach 400 Jahren nachweisen, obwohl es erstmals vor rund 150 Jahren produziert wurde.

Was für ein Kraut hat wohl dem edlen Pitzke die Finger über die Tastatur schweben lassen?

Nichts gegen dumme Artikel. Aber der Unfug sollte dem Leser bitte nicht mit dem nackten Hintern ins Gesicht springen.

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