Samstag, 25. Juni 2011

Ich schreibe wie Sigmund Freud



Getestet habe ich meinen LTO-Beitrag über „Steampunks im Reichsgericht“. Bei aller gebotenen Distanz zum guten Doktor Freud, ist nicht ein Preis für gelungene wissenschaftliche Prosa nach ihm benannt?

Sonntag, 5. Juni 2011

Ziemlich schwer hingerissen

Vor wenigen Wochen erst entdeckte ich das Rechtshistorische Journal, eine ebenso freche wie intelligente Zeitschrift, die zwischen 1982 und 2001 jährlich herauskam.

Und es sind gar nicht einmal nur Fundstellen wie diese
Ovular. - Die nun unter der Flagge feministischer „political correctness“ (PC) in den USA vorgeschlagene Ersatzbezeichnung für Seminar. Entsprechend dann: Ovularbibliothek, Direktorin des Ovulariums für Herstory (anstelle der von den Penisträgern so lange okkupierten History) etc. Ganz so abwegig oder komisch, wie vielleicht ein alteuropäischer Mann das finden könnte, ist die Sache nicht; denn in der Tat ist ja ein Seminarium nichts anderes als ein, wie die Engländer heute sagen, „Arboretum“, oder - nach deutschem Sprachgebrauch - eine „Baumschule“, in welcher der Nachwuchs aus Samen gezogen werden soll. Wenn diese akademische Nachwuchsgewinnung nun im Ovularium aus Eiern gelingt, ist dagegen nichts einzuwenden.
die fleißiges Entzücken wecken (cf. RJ 12 [1993], Seite 575). Die rund 10.000 Seiten, die in den - nach akademischem Zeitverständnis - kurzen 20 Jahren herauskamen, werde ich in diesem Jahr wohl noch gelesen bekommen.