Sonntag, 27. Februar 2011

Unbekanntes

Was sind denn
„Smaragdchargen“?

In diesen Fall wäre eher von einer Knallcharge zu sprechen.

Samstag, 12. Februar 2011

Zölibatsargumente



Im Prinzip, wenn es mich als kleines Heidenkind wenig angeht, finde ich ja Zölibat und Männermonopol für Kleriker der heiligen römischen katholischen & apostolischen Kirche eine gute Sache. Davon abgesehen ist ja die Männerbündelei in Frauenkleidern (Talare der Uniprofessoren 1968 ff.) ziemlich ausgestorben.

Als Spaßkonstruktivist wäre mir eine Lösung, um Personen mit Y-Chromosommangel ins Priesteramt berufen zu können, ja ein päpstlicher Dispens. Der letzte Wahlmonarch Europas kann bekanntlich Normen seines obskuren Kirchenrechts in Ausnahmefällen durchbrechen. Das kann der Papst gewiss auch mit Regeln der Natur: Soll er doch erklären, dass er am Männermonopol der Priesterschaft festhält, die jeweilis interessierten Frauen aber - im Rahmen ihrer Priesterweihe - zum Mann erklärt.

Konstruktivistenwitz, fürwahr. Witzig finde ich allerdings auch das Argument von Professor Dr. Norbert Maurin, Bonn, in der FAZ von heute:
Es „muss über den Pflichtzölibat sowie die Rolle der Frau in der Kirche nachgedacht werden.
Diesbezügliche Traditionen, die sich vom Geschlecht und der Lebensform Jesu ableiten, stellen keine Dogmen dar. Ansonsten könnte man auch fordern, weil Hippokrates ein Mann war, dürfen nur Männer als Ärzte tätig sein.“
Das Ganze aber bitte erst, nachdem der italienische Staat das Medienimperium von Silvio Berlusconi vergesellschaftet hat. Ich möchte nämlich keine Filme a la Donna Camilla & Genossin Pepponnia beim Schlammkätschen in der Flimmerkiste erdulden müssen.