Montag, 26. April 2010

Melvin, ein Sympathieträger

einzlkind: „Harold“ | Berlin | Edition Tiamat | 2010

Bin jetzt auf Seite 154 und entdecke in Melvin, der 11-jährigen, verschrobenen, überbordend belesenen kleinen Mistkröte bisher nur alteregoistische Sympathiewerte.

Wer wohl hinter dem rätselhaften Pseudonym „einzlkind“ steht? Ich vermute fast, die Lektorin, Gabriele Monjau, hat den Autor in irgendeinem Irishpub in Düsseldorf aufgegabelt (das Verrräuchertrothaarige des Porträtbildes spräche dafür). Was jedenfalls freundlicher geunkt ist als das Gekröte, das zu diesem Roman im Hessischen Rundfunk gequakt wurde.

Keine Kommentare: