Montag, 15. Februar 2010

Berufskrankheit eines professionellen Korrekturlesers - mit jahreszeitlicher Konzession am Posting-Schluss




Ganz oben finden Sie hier einen Screenshot aus der aktuellen Ausgabe von Bild am Montagdes Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL: Ein „Hohlspiegel“-Eintrag, der die von Claus Koch vor 21 Jahren konstatierte Angestelltenmoral des Magazins bestätigt. Über derlei mag man im Büro lachen.

Was es zu Zeiten von Kochs Diagnose der „Meinungsführer“ (vom „Focus“ abgesehen) noch nicht gab: Ein e-Paper des SPIEGELs. Und das strotzte heute nur so vor Orthografie-und Satzfehlern.

Und über derlei mag ich in meinem Büro nicht lachen:







(Das einzig Lustige an der - wegen der üblichen Frühjahrsausschreitungen *) auf Samstag vordatierten Ausgabe war Feuilletonkatholik Matthias M. im Ministrantenkleidchen. Sein Todsündenartikel blieb dann leider völlig im Rahmen meiner Erwartungen: zum klickenden Überblättern langweilig.)

*) mit den Eingangsworten dieses Frühjahrsausschreitungsliedchens könnte man auch einen durchschnittlichen MM-Artikel orchestrieren („Sehr viele Menschen finden uns monoton...“)



Keine Kommentare: