Sonntag, 10. Januar 2010

Määäßige Esyaistik

Viktor Jerofejew | Russische Apokalypse | Berlin | Berlin Verlag | 2009 | 255 Seiten | erworben am 31.12.2009

Einigermaßen vollständig gelesen, kann also nicht völlig schlecht sein. Überblättert einige Seiten, die der Unterhaltung des Verfassers mit einem Pferd gewidmet sind. (Anspielung auf Jonathan Swift? - Keine Ahnung!)

Das Buch hinterlässt ein bisschen den Eindruck, dass es sich dank des bekannten Namens verkaufen soll. Ob ich noch Lust habe, einen durcherzählten Text zu lesen, nach der Enttäuschung dieser eher mittelmäßigen Essayistik? Keine Ahnung.

Gut, aber beleibe nicht kräftig genug, um sich im Leserhirn festzuzurren, sind vielleicht Stücke auf Solschenizyn oder Puschkin. Kaum mehr.

Haften bleibt (vorläufig), dass Jerofejew viel Sex im Kopf hat. Aber: Der Mann ist Jahrgang 1947. Wen soll das also wundern.

Übrigens möchte ich mir 2010 keine Bücher zum Eigenverzehr anschaffen, also:







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