Freitag, 11. Dezember 2009

idw für heute (6) - Familie=Untenehmen, Versprechensbrecherhirn, Verdünnerreligion, Missionare in Stellung

Meldungen der vergangenen Tage, für die ich zumindest vorübergehendes Interesse dokumentieren möchte:

  1. Vom metaphorischen Gebrauch hat es sich zum analytischen Modell gemausert, von der Familie als Untenehmen zu sprechen. Mit welcher Reichweite? Selbst nachschauen!
  2. Da werden die überzeugten Homöopathieantipathen Blut und Wasser schwitzen, mir ist das Vorhaben, die Verdünnerreligion an medizinwissenschaftlichen Fakultäten (weiter) etablieren zu wollen, ehrlich gesagt, auch nicht sonderlich sympathisch.
  3. Viel aufgeschlossener bin ich für naturwissenschaftliche Erkenntnisse vom Menschen, die etwa - im Zusammenhang mit Aufgaben, die sich um großtechnische Systeme ranken - für unsere erfreuliche Gattung als solche überlebenswichtig sein könnten: Woran erkennt man im Gehirn gebrochene Versprechen? Interessant.
  4. Naja, noch ist kein einziger Spiegel dieses Projekts im heißen Wüstensand verbuddelt. Bin gleichwohl sehr gespannt, ob aus Desertec seriös etwas wird. Eigentlich alles zu schön, um wahr zu sein. Hoffentlich keine Nummer nach Art von Nr. 3.
  5. Natürlich ist Mission möglich, komische Frage. Ich meine dabei nicht nur die angenehme Art. Sondern sogar die esoterische (siehe oben, Nr. 2).
  6. Mainz bringt die Wissenschaft voran, ob etwa Touristen davon profitieren werden? Eher zweifelhaft: Verpackungsprobleme.
  7. Wäre der Mann katholisch gewesen, ergäben sich jetzt gewiss wundersame Heilungen rund um die hier präsentierten Gegenstände. Gut, dass er evangelisch war, so haben die kirchenähnlichen Gemeinschaften des deutschen Protestantismus neben Luther und Melanchthon wenigstens noch einen dritten Heiligen zur Anbetung.
  8. Als bei einem GRÜNEN-Parteitag im Januar ein schwuler Papa seine Töchter aus erster Ehe präsentierte, begannen meine Magengeschwüre zu gähren. Nicht, weil mich die so genannte sexuelle Orientierung anderer Menschen über Gebühr interessierte - sondern weil der Mann die übelste Medienmasche vorführte. Nun gut, soll sich die Wissenschaft darum kümmern.
Habe fertig:






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