Donnerstag, 26. November 2009

Nun, es würde verdammt viel Arbeit


Wer erinnert sich noch - an Dubai? Nicht, dass man selbst dort gewesen wäre, so reich wie ein Kreuzfahrtrentner oder ein Kapitalmarktkreuzritter ist man ja im Zweifel nicht. - Übrigens auch nicht die Journalisten (selbst kaum die, deren Redaktion überhaupt eine Reisekasse hat).

Aber irgendwie müssen doch recht viele Schreibzünftler in den vergangenen rund zehn Jahren in Dubai gewesen sein, der erste Bericht, an den ich mich grob erinnere, stammt circa aus dem Jahr 2005, als eine Immobilienjournalistin über die gigantomanen Bauprojekte des Emirats berichtete.

Später kamen dann mediokre Magazine wie der STERN dazu, insbesondere die albernen künstlichen Inseln hatten es ja den Medienschaffenden angetan.

Was jeder, der mal selbst ein bisschen mit Finanzdingen mehr als nur zu wurschteln hatte, wohl zu jedem Zeitpunkt hätte unken wollen, kommt jetzt womöglich ans Tageslicht: Man scheint pleite zu sein.

Und ja, es wäre verdammt viel Arbeit, einmal die ganze unkritische Schreiberei der vergangenen Jahre daraufhin zu prüfen, warum eigentlich kaum jemand geunkt hat - dass nämlich der orientalische Märchenzoo vielleicht doch allzu sehr auf Sand gebaut sein könnte.

Ich habe, zugegebenermaßen, auch nur schlussredaktionell geunkt:







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