Mittwoch, 11. November 2009

Monheim am Rhein kann nur noch beten (und singen, bitte!)


Link zum Video

(Mit wenigen Textänderungen sollte dieses Lied doch gut vom Monheimer Stadtrat intoniert werden können!)

Heute schon früh in der Rheinischen Post gelesen. Soll ja gut für den Blutdruck sein. Steigernd jedenfalls. Dann doch herzlich gelacht.

Der jungspundige Bürgermeister von Monheim (das seit einigen Jahren eigens darauf hinweist, dass es am Rhein liegt - vermutlich weil man dort fürchtet, auch in dieser Hinsicht demnächt auf dem Trockenen zu sitzen) streitet wider einen GRÜNEN-Ratsherrn, der wiederum dagegen eintritt, dass die Ratssitzungen der „Gänselieslstadt“ mit einer ökomenischen Gebetsveranstaltung eröffnet werden.

Dazu berichtet die Rheinische Post - hier - in der gewohnt objektiven Form, in der natüüüürlich alle beteiligten Personen fair zu Wort kommen.

Als gebürtiger Langenfelder muss ich darüber natürlich lachen, bleibt dem fast völlig bankrotten Monheim am Rhein doch bei Licht besehen kaum etwas anderes, als zu weltfernen, höheren Mächten zu beten.

(Das oben eingeklinkte Video ist die christliche Botschaft zu den Wochen der Gänsequälerei. Hat natürlich nur bedingt mit Monheim zu tun. Vielleicht singen die Gänselieslstädterinnen und Gänselieslstädter den frommen Text ja bei ihrer Andacht. Das würde mich auch sehr freuen.)

Martin Rath (stürze mich gleich zum Arbeiten in die finstre, finstre Nacht):


1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Und auf der Arbeit angekommen, stellt man dann beim Blick in die BILD-Zeitung fest, dass sich ein prominenter Fußballspieler mit Hilfe der Eisenbahn selbst entleibt hat.
Zufälle gibt es immer wieder.