Samstag, 24. Oktober 2009

Falsche Aussage

Diesen Satz musste ich mehrmals lesen:
Kunden, die Artikel von diesem Wunschzettel gekauft haben, kauften auch...

Richtig müsste er lauten:
Kunden, die Artikel gekauft haben, die auf diesem Wunschzettel zu finden sind, kauften auch...
Amazonenlegasthenie womöglich. Womit dieses Posting hoffentlich wenigstens einen Neologismus ins Netz gehäkelt hat.






Freitag, 16. Oktober 2009

Probe

Einmal schauen, wohin das führt, diesen Link hier hereinzustellen.
Mikroskop, Kinderwerkzeug, Spielzeug, Optik.

Freitag, 9. Oktober 2009

Geldverlust ist schlimm - schlimmer noch die Filme - boshafter Einfall


Heute morgen las ich schon die Papierfassung des Artikels im Handelsblatt, derzufolge sich ein ein nicht unbedeutender Filmfonds im Gewirr von Habgier und Steuerrecht verstolpert hat.
Nun verfüge ich glücklicherweise (?) nicht über so viel, zu viel Geld, als dass ich es in Geschäften ohne Gewinnerzielungsabsicht verpulvern könnte. Allerdings leide ich natürlich unter der Qualität der Filme, die hierzulande mit dem solcherart zusammengeklaubten Geld fabriziert werden.

So brachte mich die Meldung auf einen Gedanken von mehr boshaftem Mehrwert: Sagen wir einmal, eine Schauspielerin von - so finde ich - sehr überschaubarem Talent ist mit dem langjährigen CEO eines größeren Finanzdienstleisters liiert.

Kurz und boshaft gefragt: Investiert Carsten Maschmeyer vielleicht nicht nur in problematische Sozialdemokraten und die intellektuelle Entwicklung Niedersachsens, sondern auch in Filmfonds, die das dramaturgische Überleben überschaubar begabter SchauspielerInnen ermöglichen?

Boshaft am Freitag:





Dienstag, 6. Oktober 2009

Schweiz verlegt Reichskristallnacht auf den 9. September

In der Neuen Züricher Zeitung las ich vorhin (Stand 7:22):
Für die deutsche Geschichte war freilich nicht nur der 9. September 1989 bedeutend, an dem die Berliner Mauer fiel, sondern auch der 9. September 1938, als in der «Reichskristallnacht» der Krieg gegen die Juden eine neue Dimension erhielt. Die auffallende Häufung bedeutsamer Ereignisse am 9. September – aber auch am 11. September – bietet Menasse reichlich Gelegenheit, zwischen den Zeiten, Schauplätzen, Begebenheiten erhellende Bezüge herzustellen.
Tu felix helvetia möchte ich notieren, handelt der Artikel von einem Buch des österreichischen Schriftstellers Robert Menasse; die irrtierenden Datierungen sind aber - womöglich und was nicht auszudenken wäre - auf dem Mist von Karl-Markus Gauss gewachsen.

Montag, 5. Oktober 2009

Statistischer Ausreißer oder öffentlicher Hype - France-Telecom-Suizide

24 Mitarbeiter der France Telecom haben sich in den zurückliegenden 18 Monaten das Leben genommen. Zu viel, um Zufall zu sein.
Diese einleitenden Worte lese ich soeben im renommierten Handelsblatt. Angesichts der dort auch genannten Zahl von 100.000 Beschäftigten des französischen Staatsunternehmens frage ich mich aber, ob 16 Suizide pro Jahr pro 100.000 Erwachsener einer gewissen Altersgruppe so dramatisch aus der Statistik herausfallen, dass sie jetzt allenthalben öffentlich breitgetreten werden müssten.

In Deutschland betrug die Suizidzahl je 100.000 Einwohner im Jahr 2007: 11,4. Dass nun 16 Todesfälle bei der France Telecom nun besonderer Anlass zur Besorgnis sein sollen - nicht dass Suizide dazu nicht immer Grund bieten sollten - leuchtet mir nicht sehr ein.

Bin aber selbst auch nicht der statistische Durchblicker: