Samstag, 30. Mai 2009

Wird 100% ungelesen bleiben, aber ehrlich!

Voraussichtlich im November wird im dtv dieses Buch erscheinen. Um den Screenshot oben (von der Verlagswebsite genommen) zu rechtfertigen: Hier wird man es unter anderem bestellen können.

Ich werde mir dieses Buch aber nicht antun. An dem Wettbewerb, dessen Ergebnisse 3sat unter dem semantisch angreifbaren Titel „Uns fehlen die Worte“ dokumentiert (es müsste „Wörter“ heißen), nahm ich nämlich ohne Erfolg teil.

Daher mag mein Geschmacksurteil, das ich beim Durchscrollen der „Gewinner“-Neologismen traf, von der Missgunst eines schlechten Verlierers geleitet sein; was aber den folgenden Satz nicht unwahr machen muss: Ich fand einige meiner Vorschläge ziemlich gut (es waren, glaube ich, acht oder neun); und ich finde etliche der von den Juroren bevorzugten reichlich schlecht. In einigen Fällen: äußerst.

Was also in einer Nachfolgeveranstaltung mit gleichem Ziel, Wörter für Phänomene zu finden, für die es bisher kein Wort gab, von 3sat mit in den Wörterkonkurs geworfen werden könnte:
Wie nenne ich das Gefühl, an einem Wettbewerb teilgenommen zu haben, an den ich zeit meines Lebens nicht mehr erinnert werden möchte?
Ein Wort dafür fällt mir gerade nicht ein. Als Gegentriebmittel in Sachen Buchkauf ist es auch ganz ohne Worte wirksam. Sofern ich bis November nachüble.




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