Samstag, 7. März 2009

Wenn der Staat tötet | Satz 4 von Seite 123

amnesty international | Wenn der Staat tötet | Todesstrafe contra Menschenrechte | Frankfurt am Main | Fischer | 1989 | 486 Seiten | e: 10.05.1989

Vielleicht hätte ich mir für die Fleißarbeit des Bücherabstaubens-Seite-123-Aufschlagens-und-Satz-4-Zitierens einen späteren Zeitpunkt am Tag aussuchen sollen. Manchmal bleibt einem ja doch das Frühstück auf dem Magen. Einmal schauen, wie das heute aussieht.
Die genannten Zahlen basieren zum Teil auf offiziellen Statistiken; wo diese nicht verfügbar waren, liegen den Angaben Meldungen aus der Presse des jeweiligen Landes und Berichte aus anderen Quellen zugrunde.
Glück gehabt, hier geht es nur um methodische Vorfragen zur Frage, welche Menschen wo und wann und unter welchen juristischen Kautelen von Staats wegen ums Leben gebracht wurden. Vor über 20 Jahren.

Einer der wenigen Gründe für einen Agnostiker, den lieben Gott zu loben: Hierzulande haben selbst Mörderinnen und Mörder, Hochverräterinnen und Hochverräter, Vergewaltigerinnen (mit Todesfolge) und Vergewaltiger (mit Todesfolge) nach 20 Jahren eine Chance, wieder in Freiheit zu gelangen. Wenn man bedenkt, dass es ausgerechnet ein Verfassungsvater war, der den Artikel 102 Grundgesetz im Parlamentarischen Rat promovierte, den man heutzutage gesinnungspolizeylich wohl nur mit der Mistgabel anfasste, kann man dem GRoßen ZUfallsspender ÜBer den WOlken nur für seinen paradoxen Humor loben.

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