Montag, 2. Februar 2009

Mendels Briefwechsel | Satz 4 von Seite 123

Scholem Alejchem | Menachem Mendel und Scheine Scheindel | Briefe von und nach Galizien | Nördlingen | Greno | 1987 | 250 Seiten

Dank seiner Auswanderung in die USA weiß man von Alejchem mehr als man ohnedem von einem jiddischen Schriftsteller aus dem zaristischen Russland des vorletzten Jahrhundertwechsels wüsste. Der Inhalt des vorliegenden Buches lässt sich in einem Wort zusammenfassen: putzig.
Güter - das ist ein ganz anderer Artikel!
Bei den „Gütern“ geht es um Immobilien, mit denen Mendel wirtschaftlich sein Glück zu machen versucht. Ein Glück, von dem er seiner in der kalten Heimat verbliebenen Gattin berichtet.

Herausgegeben wurde das Buch übrigens vom berühmten Henryk M. Broder und Hilde Recher. Literaturkritisch verwertet wurde es, soweit ich erkennen kann, noch nicht, denn bis die Google-Suche einen reinen Katalogeintrag von mir auflistet, fanden sich keine germanistischen Exegesen - und mit der Jiddistik ist es ja nicht weit her.


Zu meinen gelegentlich greifbaren Glücksmotiven:






Keine Kommentare: