Dienstag, 27. Januar 2009

Zitiere Satz 4 von Seite 123 aus dem Hans-Albert-Lesebuch

Hans Albert | Lesebuch | Tübingen &c. | Mohr Siebeck / UTB | 2001 | 398 Seiten

Dieses Buch habe ich von einem Ramschtisch befreit, es sah so aus, als wäre sonst die nächste Station ein Reißwolf geworden. Der Band enthält eine Auswahl von anderenorts bereits erschienen Texten Alberts. Nach meiner Erfahrung beschäftigen sich heutzutage Studenten eher nicht mehr (freiwillig) mit den erkenntnistheoretischen Grundlagen von Wissenschaft, was mit der Bolognisierung der Universitäten zu tun haben mag. Da ich Albert schon vor dem Rettungskauf kannte, habe ich insofern auch noch die Zufallswahrscheinlichkeit vermindert, dass einer dieser jungen Leute auf das etwas angeknitterte Exemplar an der Zülpicher Straße in Köln hätte stoßen können. Was soll's.
Man kann also sagen, daß die Kantische Konstitutionstheorie und der mit ihr verbundene Idealismus unnötig ist, obwohl Kant auf sie nicht zu verzichten können glaubte.
Das ist der „Sound“, in dem beispielsweise über den „Mythos des Rahmens und de(n) moderne(n) Antirealismus“ (so die Kapitelüberwschrift) gerichtet wird. Was soll's. Mir gefällt's.


Mir, mich, ich - dahinter steckt:









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