Mittwoch, 28. Januar 2009

Hans Albert: Traktat über kritische Vernunft | Satz 4, Seite 123

Hans Albert | Traktat über kritische Vernunft | Tübingen | Mohr/Siebeck (UTB) | 5. Auflage 1991 | 284 Seiten (8/10/96)

Mir hat dieses Buch ein bisschen das Studium madig gemacht, weil die Rechtswissenschaften, so wie sie hierzulande gelehrt werden, nicht eben im Licht kritischer Vernunft aufscheinen. Aber das nur so am Rande.
Die Tradition des kritischen Denkens, die in der griechischen Antike entstanden ist und dort eine Zeitlang reiche Früchte hervorgebracht hat, ist in den Machtkämpfen der hellenistischen Zeit wenn nicht untergegangen, so doch von anderen Traditionen überdeckt und absorbiert worden.
Selbst in vorgerücktem Alter hat Hans Albert, der Autor dieses vierten Satzes von Seite 123, im vergangenen Jahr noch einem (ebenfalls nicht mehr ganz jungen) Priesterprofessor bayerischer Abkunft mit Dienstsitz in Rom in die Wadeln gebissen. Nur so nebenbei bemerkt, damit auch jeder weiß, wer wohl „überdeckt und absorbiert“ hat.

Wie gesagt, Jurastudenten können bei Hans Albert Schaden an ihrer Seele der Fähigkeit nehmen, hirnfrei Dogmen zu büffeln - dann kann selbst ich nicht mehr helfen mit den im Folgenden angedeuteten Leistungen:







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