Samstag, 31. Januar 2009

THC eweitert offensichtlich kein Bewusstsein | Seite 123 Satz 4

Nicholas Albery | Generalprobe für das Jahr 2000 | Linden | Volksverlag | 1983

Es handelt sich bei diesem Werk um eine, wie mir scheint etwas zweifelhafte Dokumentation aus dem Hippie-Leben im London der 1968er-Jahre. Menschen, die THC-haltige Dinge konsumieren, haben nach meiner Beobachtung nicht selten die Angewohnheit, aus Nichtigkeiten des täglichen Lebens scheinbar universale, metaphysische oder sonstwie fragwürdige Weisheiten zu ziehen. Dieser Dunst geht auch von diesem Buch aus. Zum Beispiel Satz 4 von Seite 123:
Ich habe ihnen [sic!] gesagt, daß sie meine Meldung umgeschrieben haben und las ihm meine Version, wie sie von Mike Spar gesendet wurde, wortwörtlich vor.
Hier geht es um nicht weniger als einen unglaublich wichtigen Schriftwechsel zwischen Autor Albery und einem Mitarbeiter der BBC. Unglaublich wichtig. Unglaublich. Vermutlich, wenn man die „richtige“ Droge konsumiert hat.

Mir bleibt nur mein Bekenntnis zu schwarzem und grünem Tee und - nachdem mir nun, 20 Jahre nach ihrem Kauf diese Hippie-Memoiren erneut in die Hände fielen - darf ich bekennen: Als ich dieses Buch jetzt querlas, flackerte in mir Verständnis auf für Margaret Thatcher und ihren genialen Nachfolger Francis Urquhart.






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