Dienstag, 6. Januar 2009

Satz 4 von Seite 123 | Dirk Gently's holistische Detektei von Douglas Adams

Ähnliches Problem wie beim „Fünfuhrtee“, ich habe eine klaffende Gedächtniswunde im Kopf, die ich hier wiederum mit der „Encyclopedia of Dwarf Scientists“ verbinden möchte.

Der vierte Satz auf Seite 123 lautet:
„Mönche aßen keine Zweige.“
Das möchte ich nicht so allein stehen lassen, also zitiere ich die Sätze vor dieser erhellenden Erkenntnis auch noch:
„Er wünschte, er hätte vorsichtshalber aus dem Haus was zu essen mitgenommen, in dem er in der Nacht gewesen war und in das er seine gebenedeite Last zur Beisetzung in dem geheiligten Besenschrank geschleppt hatte, aber er war in der Gewalt seiner reinen Leidenschaft geblieben und hatte geglaubt, daß solche schnöden Dinge wie Essen ohne Bedeutung seien und daß der Baum schon dafür sorgen werde.
Schön, er hatte dafür gesorgt.
Er hatte für Zweige gesorgt.“
Dass ich solcherlei Herleitungen relativ selbstverständlichen Verhaltens (dem Ernährungsverhalten von Mönchen) nicht über die Jahre in meinem wunden Haupt behalten habe, finde ich nicht weiter beunruhigend (man beachte das Anschaffungs- und damit mutmaßliche Lektüredatum):

Douglas Adams | Dirk Gently's holistische Detektei | Frankfurt am Main & Berlin | Ullstein | 2. Auflage 1990 | gekauft am 13. November 1992


Holistik finde ich übrigens ohnehin viel zu anstrengend, ich zog bescheiden einst aus, jedes mir in die Hände fallende Buch zu lesen, womit ich dort landete, wo man mit Buttons auf mich zeigt:






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