Freitag, 30. Januar 2009

Polizei-Krimis aus Bremen | Satz 4 von Seite 123

Jürgen Alberts | Der Spitzel / Die Selbstmörder / Der Tiermörder | München | (Haffmans Kriminalromane bei) Heyne | 1997 | 624 Seiten

Seitdem die Generation der prekären Intellektuellen, die man unter dem Emblem „68“ einsortiert, 1998-2005 ein bisschen Deutschland mitregieren durfte, kann man Krimis wie die in diesem Band versammelten - glaube ich - nicht mehr schreiben. Das links-liberale Milieu, das hier als „gesellschaftskritisches“ Hintergrundpersonal noch bereitstand, hat sich zwischenzeitlich in zwei Fraktionen zerlegt: die Unbedarften und die Zynischen. Im Bremen, das hier die Szenerie abgibt, sind sie noch traut vereint - wider den noch original sozialdemokratischen Sumpf.

Wie das bei Sümpfen so ist: ich mag nicht tiefer hineinschlüpfen. Außerdem habe ich die Handlung dieses - in den 1980er-Jahren spielenden, zwischen 1988 und 1991 erstpublzierten und in seinem Nachdruck von mir am 20.11.2001 erworbenen - Stoffes inzwischen auch wieder vergessen.
Er hatte über die Namensgleichheit gewitzelt und Grünenberg als einen Journalisten dargestellt, der schon genügend Prügel eingesteckt habe.
Als Journalist „Prügel eingstecken“? - Das ist mir gar nicht sympathisch, darum flüchte ich mich schnell fort vom vierten Satz der Seite 123 zu meinen Knöpfen, die Sie - liebe Leserin, gefürchteter Leser dieses Blogs - nutzen mögen, mir bitte viel Wohlwollen und wenig Prügel zu spenden:








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