Dienstag, 20. Januar 2009

Minima Moralia - Theo W. Adornos vierter Satz von Seite 123


Theodor W. Adorno | Minima Moralia | Frankfurt am Main | Suhrkamp | 22. Aufl. 1994 | 334 Seiten


Vermutlich eines der Bücher von Adorno, die tatsächlich jemand gelesen hat. Mir ist die „Frankfurter Schule“ (jedenfalls die sog. „Alte F. S.“) eher am philosophischen Gesäßmüt vorbei gegangen, wahrscheinlich weil mir Philosophie zuerst in Gestalt von Ludwig Marcuse begegnete. Und wer Ludwig Marcuse mag, wird ja bekanntlich nicht gleich zu den Apokalyptikern rund um Horckheimer, Adorno und Herbert Marcuse überlaufen.

Ich habe aber heute noch an einer akademischen Arbeit mit gentechnischem Einschlag meine Dienste zu verrichten, was vermutlich ohnehin zur Exkommunikation durch strenge Adorniten führen würde, darum folge ich hier dem kulturunkritischen Zitier-Handwerk, Satz 4 von Seite 123 lautet:
Aber Nietzsche selbst hat den amor fati gelehrt, „du sollst dein Schicksal lieben“.
Nein wirklich. Lieber schnell weiter an der akademischen Arbeit zur gentechnisch operationalisierten Pharmazie korrigieren, als aufgebrühte Spekulationen zum Syphphilosophen sui venerisgeneris nachzulesen.


Keine Kommentare: