Montag, 19. Januar 2009

Letztes Adenauer-Zitat | Satz 4 von Seite 123

Konrad Adenauer | Erinnerungen Fragmente 1959-1963 | Frankfurt am Main | Fischer | 1970 | 247 Seiten

Dass ich mich überhaupt mit Konrad Adenauer beschäftigt habe, das liegt sicher daran, dass meine ältere Schwester im Gegensatz zu ihrem neidisch-inkompetenten Bruder schon auf dem so genannten Ersten Bildungsweg das Abitur erwerben durfte - an einem Gymnasium, das nach dem ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland dass man das dazu notieren muss, muss man ahnungslosen Erstbildungsweglern mitunter ja echt erklären benannt ist.

Aus diesem Grund fiel mir, anlässlich eines Schulfestes des Konrad-Adenauer-Gymnasiums in Langenfeld war es wohl erworben worden, ein lustig gemeintes Buch über Adenauer in die Hand, so eine Art „Wie-klein-Fritzchen-die-Weltpolitik-versteht“-Humor lag dem zugrunde. Als 11-Jähriger fand ich so etwas lustig, inzwischen ist solcherarten Witzverständnis verjährt.

Immerhin, so etwas wie ein weit gespanntes Politikverständnis kann ich für mich an der Person Adenauers vergegenwärtigen - von der witzig gemeinten Satire über die Lobhudeleien Joseph Martin Fischers auf die konservative Realpolitik (Adenauer, Kohl) bis hin zur sehr realistischen Lebensbeschreibung durch Henning Köhler (sehr lesenswert, wie ich finde). Ich kenne Adenauer besser als manchen Politiker (m/w), der mir in der aktuellen Politik daherkommt.

Nun, genug geschwafelt. Satz 4 von Seite 123 lautet:
Den Russen sei bekannt, daß sie in Berlin im Vorteil seien, denn es liege inmitten der SBZ.
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