Dienstag, 6. Januar 2009

Köln-Gaza

Vor einigen Jahren machte ein Bekannter, der in Krakau allerlei orientalistische Fächer lehrt, ein erstauntes Gesicht, als er im „Lexikon Naher Osten“ las, wie viele Menschen auf recht wenigen Quadratkilometern des früheren britischen Mandatsgebiets Palestine wohnen.

Gestern, als mir der SPIEGEL wieder - ähnlich wie die Tagesschau - diese furchtbar große geografische Zeichnung zeigte, guckte ich mal in der Wikipedia nach, wie groß denn die Stadt ist, in der ich zurzeit wohne.

Der so genannte Gaza-Streifen ist kleiner & es wohnen mehr Menschen dort. Woraufhin ich freilich weniger in pazifistische Gefühligkeit verfiel, sondern mich doch fragte, warum die Gazaner und Gazanerinnen, statt ihre Brötchen mit dem Aufbau von „Honkong mediterrané“ zu verdienen, lieber üble Schrottrakten auf ihre Nachbarschaft regnen lassen.

Vermute, frei nach Karl August Wittfogel, reichlich infantile Quengeligkeit, bin aber nicht grässlich genug, den Gedanken hier im Detail darzustellen.

Karneval | Klüngel Köln | Gaza Korruption | Intifada

Die oben rot eingekringelten elf Tropfen im Wappen der Stadt Köln könnten ja vielleicht weiterhelfen, das Paradies schon auf Erden zu errichten oder zumindest als Vorbild die demografische Hölle zu mildern ... Kicher, kicher.

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