Sonntag, 14. Dezember 2008

Circa 3% gelesen | Heiko Ernsts Zettelkasten: Psychotrends

Heiko Ernst, Chefredakteur der Zeitschrift „Psychologie heute“ ist ein ziemlich belesener Kopf. Mit Sicherheit verfügt er über einen Zettelkasten, der jeden Nachwuchs-Intellektuellen vor Neid blass werden lässt.

Dem ersten Buch Ernsts, das mir in die Finger fiel, tat diese Belesenheit gut. Denn in „Wie uns der Teufel reitet | Von der Aktualität der 7 Todsünden“ wird sein Zettelkasten gebändigt durch ein System. Zu seinem und des Lesers Vorteil ist es ein sehr altes intellektuelles System: die Nomenklatur der sieben Todsünden.

Was passiert, wenn Ernst seine flottierenden Gedanken und Einsichten ohne die Stütze eines wirklichen Systems zu Papier bringt, kann man hier entdecken:

Heiko Ernst | Psychotrends | Das Ich im 21. Jahrhundert | München & Zürich | Piper | 1996 | 214 Seiten | 3-492-03626-0 | Stadtbibliothek Köln-Mülheim Pbo 7 Ernst

Normalerweise kann mich ein solches Werk doch immerhin zum Querlesen mit gelegentlichem Intensivschlafwachsein animieren. Hier reichte es gerade einmal dazu, mir ein Zitat zu notieren:
Für mich ist Sinn alles, was Menschen daran hindert, in den nächsten fünf Minuten aus dem Fenster zu springen. (Robert Gernhardt in einem Fernsehinterview)

Ich bemühe mich unter anderem darum, Studentinnen und Studenten durch die Korrektur ihrer Abschlussarbeiten (Bachelor, Master, Magister, Diplom) ein wenig Sinn zu leisten:







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Für die Klickgymnastik Ihres Browsers siehe auch:

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