Samstag, 13. Dezember 2008

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Es werden in Deutschland zu viele Bücher gedruckt, was an der Buchpreisbindung liegen mag: Zehn Katzenkrimis finanzieren via Quersubvention den Gedichtband aus dem gleichen Verlag - oder: Ohne Walter Moers' „Arschloch“ keine „Andere Bibliothek“ von Hans Magnus Enzensberger.

Das war jedenfalls die verlegerische Logik früherer Tage, ob sie heute auch noch funktioniert, weiß ich nicht. Vielleicht sollte man sich recht eigentlich darüber freuen, wenn die Bücher teurer werden. Einfach, weil es die Chancen erhöht, dass weniger Schmu gedruckt wird.

Ich freue mich aber nicht, wenn es sich um derlei - mit einiger Sicherheit höchst spannende - Werke handelt. Von deren Existenz man dann auch nur durch den Informationsdienst Wissenschaft erfährt.


Stoizismus in der europäischen Philosophie, Literatur, Kunst und Politik | Eine Kulturgeschichte von der Antike bis zur Moderne | Hrsg. von Barbara Neymeyr, Jochen Schmidt und Bernhard Zimmermann | Berlin/New York: Verlag Walter de Gruyter | 2008 | € 168,00 | Es würde mich überraschen!

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